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Neuigkeiten

Vorhofflimmern gezielt und je nach Patientensituation so behandeln, dass Betroffene mehr Lebensqualität erhalten – das stand im Fokus eines Symposiums, zu dem das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen eingeladen hatte. Vier Experten informierten Mediziner aus Siegen und Umgebung im Kulturhaus Lÿz über moderne Therapiemethoden und aktuelle Studiendaten.

Ist bei einer Frau die Menstruation im Ungleichgewicht, sollte ein Besuch beim Frauenarzt immer der erste Schritt sein, um Klarheiten zu erhalten. „Denn die Therapieform ist je nach Fall unterschiedlich und richtet sich neben der Ursache auch nach dem Alter und den persönlichen Wünschen einer Frau“, sagte Dr. Osama Shamia beim Siegener Forum Gesundheit im Diakonie Klinikum Jung-Stilling. Der Facharzt für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie aus Kreuztal referierte über auslösende Faktoren und moderne Behandlungsmethoden.

Rund 60 Mediziner aus Siegen und Umgebung haben sich im Kulturhaus Lÿz in Siegen über Ursachen, Diagnostik und Therapie von Eisenmangel informiert. Unter dem Titel „Eisenmangel – eine interdisziplinäre Herausforderung“ beleuchteten die Referenten Prof. Dr. Joachim Labenz, Direktor der Inneren Medizin im Diakonie Klinikum Jung-Stilling, Prof. Dr. Jan Galle, Direktor der Klinik für Nephrologie im Klinikum Lüdenscheid, und Prof. Dr. Dursun Gündüz, Leiter der Sektion Kardiologie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling, den Zusammenhang von Eisenmangel und chronischen Magen- und Darmkrankheiten sowie Herz- und Nierenleiden.

Mit dem Hybrid-OP am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen hält die Klinik einen der modernsten Hightech-Operationssäle in Europa vor. Grund genug für rund 100 Experten aus der deutschen Kliniklandschaft, sich den Super-OP aus nächster Nähe anzuschauen. Bei einem Symposium haben sich Mediziner, Geschäftsführer und Entscheider über das medizinische Spektrum des Hybrid-OPs informiert, das moderne Technik- und Raumkonzept kennengelernt und sich mit Chirurgen, Medizintechnikern und Bauexperten ausgetauscht.

Freude, Zuversicht und Hoffnung: Gremienvertreter, Geschäftsführung, Betriebsleitung, Seelsorgerinnen und Mitarbeiter haben in einer Feierstunde den neuen Gebäudeteil C am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Dienst gestellt. Fünf Etagen sind hier auf der Fläche des ehemaligen Hubschrauberlandedecks entstanden und bieten in modernen Zimmern ausreichend Platz für mehr als 100 Patienten.

Männer, die ab 40 Jahren zur Vorsorge gehen, können ihr Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, verringern. Etwa 130 Besucher hat es zum 14. Prostata-Symposium in die Bismarckhalle in Siegen-Weidenau gelockt. Dort nutzten sie die Gelegenheit, sieben Medizinern persönliche Fragen zu ihren eigenen Erkrankungen zu stellen. Zuvor informierten Dr. Peter Weib, Chefarzt der Urologie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, und Dr. André Becker, Facharzt für Urologie im DRK Krankenhaus Kirchen, über Vorsorge-, Diagnose- und Therapiemethoden. Veranstalter waren in Kooperation mit dem Kompetenznetz Prostata das Diakonie Klinikum Jung-Stilling, das Kreisklinikum Siegen, das Lahn-Dill-Klinikum Wetzlar und die BPS-Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Siegen. Letztere besteht seit 16 Jahren unter dem Vorsitz von Lothar Stock, der an dem Nachmittag moderierte und ebenfalls Fragen der Besucher beantwortete.

Nach drei aufregenden Jahren rund um die pflegerische Arbeit haben 15 junge Frauen und Männer an der Krankenpflegeschule der Diakonie in Südwestfalen ihr staatliches Examen zum Gesundheits- und Krankenpfleger bestanden. Das Sahnehäubchen: Alle 15 werden in Einrichtungen der Diakonie übernommen. In der Cafeteria des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses in Siegen zelebrierten die Absolventen jetzt ihren Erfolg.

Wundinfektionen nach operativen Eingriffen an Knie und Hüfte senken – das ist für Ärzte und Pfleger des Diakonie Klinikums Bethesda in Freudenberg eine wichtige Angelegenheit. Deshalb rüstet die Abteilung für Unfall- und orthopädische Chirurgie ihre Patienten mit speziellen Hygiene-Sets aus, um die Bakterienzahl auf Haut und Schleimhäuten vor prothetischen Operationen zu senken. Denn: „Vor allem beim Einsatz von Knie- oder Hüftprothesen besteht ein Risiko, weil Keime sich gerne an Plastik und Metall ansiedeln und das Immunsystem es nicht schafft, dort eine Infektion zu bekämpfen“, weiß Dr. Markus Boller, Oberarzt für Unfall- und orthopädische Chirurgie.

Einen Scheck in Höhe von 1700 Euro hat Günther Ankele von der Freien evangelischen Gemeinde Siegen-Geisweid an Dirk Strauchmann von der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen übergeben. Bereits seit Jahren unterstützt die Geisweider Gemeinde mit dem Erlös des jährlichen Adventsbasars die Arbeit der diakonischen Wohnungslosenhilfe. „Das Geld kam wie gerufen. Wir benötigten für das Geschützte Wohnen, eine Wohneinrichtung für zehn Männer mit Suchtproblemen, dringend eine Überdachung mit Rampe für unsere Bewohner mit Rollatoren. Das konnten wir jetzt finanzieren“, freut sich Dirk Strauchmann, Geschäftsbereichsleiter der Wohnungslosenhilfe.

Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen hat ein neues Angebot für hörgeschädigte und gehörlose Menschen auf seiner Webseite veröffentlicht: Ein Video in Gebärdensprache macht die wichtigsten Informationen und Fakten über die Zentrale Notaufnahme (ZNA), ihre Organisation und Erreichbarkeit für Hörgeschädigte und Gehörlose, die nicht oder nur schlecht lesen können, zugänglich.

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